Der Herbstwind fegte das Laub durch den Hof und dieses Erlebnis wollte ich doch Juni nicht vorenthalten. Die Nachbarskinder Annika und Julian fanden das auch ganz toll. Juni begab sich aber immer wieder zurück vor die Haustüre bis sie dann plötzlich hinters Haus Richtung Garten sauste.
Dort kam sie nicht an der Thuja vorbei und klettert GANZ hinauf…..aber wie kommt man da wieder runter. Leider hat ihr das noch kein Artgenosse vorgemacht. Die beiden Kinder standen unter dem Baum und riefen vergeblich nach Juni. Sie balancierte hin und her kletterte in einen kahlen Ast des Nussbaums, was ihr überhaupt nicht geheuer war.

Im Grün der Thuja fühlte sie sich sicher und geborgen. Alles Versuche sie nach unten zu locken waren vergeblich …. ich gab nicht auf und ermunterte Juni bis sie sich dann endlich auf den Rückweg begab. Sie ging immer um den Stamm. Doch plötzlich wurde ihr das Geäst zu dicht und sie bewegte sich nicht mehr weiter …. ging wieder zurück!!! Mein Sohn hatte dann die Faxen dicke und er stellte eine Leiter an den Baum – Juni kam ihm dann entgegen und er nahm sie in den Arm und stieg die Leiter herab.


Das war noch nicht alles, später als wir vom Einkauf zurück kamen. Gingen Türen auf und zu …. verlockend für die neugierige Katze ….. einige Dachfenster waren noch offen, sicherlich ahnst Du schon, was passierte. Kurz gesagt vermissten wir Juni mal wieder, die ja die ganze Zeit vor Freude über unserer Rückkehr überall umher wirbelte! Ich hatte aber die Dachfenster ohne rauszuschauen geschlossen und dabei die Neugierige auf der Vogelausschau vergessen. Ich entdeckte sie, wie sie wartend auf dem Dach auf einer Stufe der Schornsteintreppe kauerte.

Alles noch einmal gut gegangen!

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