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Während ich am Freitag zeitunglesend meinen Nachmittagskaffee bei offener Terrassentür genoss, legte mir meine Juni-Katze diesen kleinen Spatz zu Füssen. Sie saß natürlich einerseits wachend, andererseits loberwartend vor ihrer Ersatzmutter*. Selbstverständlich erhielt sie die Lobesrede während ich mich vorsorglich des völlig verstörten Jungvögelchens annahm und meiner Katze erklärte, dass wir jetzt gleich dem Geschenk wieder in die Freiheit verhelfen würden und dies als „gute Tat“ von uns zwei Beiden für diesen Tag anzusehen sei. Worauf sich der kleine Piepmatz mit einem schrillen Anpfiff sofort und pfeilschnell davonschoss.

*) noch immer legt sich meine  Katze täglich angeschmiegt zu mir,  und beginnt zu treten. Vielleicht machen sich so die 14 Tage zu frühe Trennung von der Mutter bemerkbar?

Wikipedia erklärt dazu:                                                                                             Wenn Katzen zufrieden sind, bearbeiten sie den Menschen oder das Objekt, auf dem sie gerade sitzen, gerne schnurrend mit einer tretelnden Bewegung (Milchtritt). Mit dieser Instinkthandlung regen Katzenbabies während des Säugens die Brust der Mutterkatze an, um an die Muttermilch zu gelangen.

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